Südafrika / Namibia zur Wildblumenblüte
mit botanischen Schwerpunkten in Südafrika
Biologisch-geographische Studienreise
vom 27.08. - 11.09.18 (16 Reisetage)
27.08. Mo. Frankfurt – Kapstadt
Frühmorgens (z.Z. 07:00 Uhr) Linienflug mit KLM über Amsterdam nach Kapstadt. Ankunft abends (z.Z. 21:20 Uhr). Mit der deutschsprachigen Reiseleitung zum Hotel Southern Sun Newlands (4****). 3 Übernachtungen in Kapstadt.
28.08. Di. Kapstadt: Stadtrundfahrt und Tafelberg
Stadtrundfahrt u.a. mit Companys Garden, Boo-Kap, V&A Waterfront, Longstreet. Tafelberg Auf- und Abfahrt mit der Seilbahn (wetterabhängig). Die Pflanzenvielfalt auf dem Tafelberg ist mit etwa 1400 Arten größer als in Großbritannien; viele Pflanzenarten sind endemisch. Die Zahl der Erika-Arten und die der Proteen (die Königs-Protea ist Südafrikas Nationalblume) geht in die Hunderte. Rundweg. (F, A)
29.08. Mi. Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung und zum botanischen Garten Kirstenbosch
Fahrt in das Naturreservat am Kap der Guten Hoffnung. Die Kaphalbinsel ist das artenreichste Florenreich der Erde mit der größten Konzentration der Pflanzenarten. 600 Erika-Arten wachsen hier, auf der übrigen Erde 26. Besuch der Brillenpinguinkolonie am Boulders Beach und des botanischen Gartens von Kirstenbosch an den Osthängen des Tafelberges, der auf 36 ha einer Vielzahl von Pflanzen des südlichen Afrikas Lebensraum bietet (Silberbaumgewächse, Heidekräuter, Palmfarne, Restionaceen). (F, M)
30.08. Do. Kogelberg Naturreservat – Grootbos Naturreservat – Hermanus
Fahrt in östlicher Richtung zum Kogelberg Naturreservat, das wegen seiner sehr artenreichen Fynbosvegetation zum Besonderen des Cape Floral Kingdom gerechnet wird. Der Fynbos (ein Afrikaans-Wort für „zarter Busch“) ist eine Strauchvegetation, die fast ausschließlich im Südwesten Südafrikas zu finden ist. Das Grootbos Naturreservat (auf Afrikaans „großer Wald“) liegt eingebettet zwischen Bergen und Meer in einem Wald von alten Milkwoodbäumen inmitten wunderschöner Fynbosvegetation. Besuch beider Reservate. Walbeobachtungen sind vom Ufer aus möglich. Eine Übernachtung in Hermanus, Windsor Hotel (3***). (F, A)
31.08. Fr. Hermanus – West Coast National Park – Saldanha Bay
Fahrt zum nördlich von Kapstadt gelegenen West Coast National Park (27500 ha), Heimat von etwa 750000 Vögeln, davon viele Zugvögel von der Nordhalbkugel. An größeren Säugetieren sind vertreten: Elen-Antilope, Kudu, Kuhantilope, Buntbock, Zebra, Springbok, Oryxantilope und Weißschwanzgnu. Der Park beherbergt auch den Fynbos, zu dem Renosterveld- und Strandveld-Vegetation gehören. Im Frühling entsteht ein Blütenmeer. Wanderung mit Vogelbeobachtungen. Übernachtung im Protea Hotel by Marriott Saldanha Bay (3***). (F, A)
01.09. Sa. Saldanha Bay – Springbok
Die typische Namaqualandschaft zeichnet sich durch eine Vielzahl von Sukkulenten (wie Crassula, Andromischus, Pelargonien, Stapelien) und Zwiebelgewächse aus. Viele dieser Pflanzen sind hier endemisch. Im Frühling überzieht sich das Land mit einem wahren Teppich aus Millionen blühender Pflanzen, die von Vögeln, Schmetterlingen und langrüsseligen Fliegen besucht werden. Ein unvergessliches Bild bieten Täler, die mit Namaqualand-Daisies (Kap-Ringelblumen) und anderen Frühlingsblumen gefüllt sind. Während der Blütezeit wandelt sich auch die Felslandschaft (Granitfelsen) um Springbok in ein Blütenmeer. Zwei Übernachtungen im Namaqualand, Springbok Inn (3***+). (F, A)
02.09. So. Ganztägige Exkursion im Namaqua-Nationalpark
Im August und September verwandelt sich dieses Trockengebiet nach den winterlichen Regenfällen praktisch über Nacht in ein Wildblumenmeer. Der Namaqua-NP hat die vielfältigste Zwiebelblumenflora weltweit; mehr als 1000 der 3500 Pflanzenarten sind endemisch. (F, A)
03.09. Mo. Springbok – Orange River – Fish River Canyon / Namibia
Von Springbok aus Fahrt zu einer der bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika, zum Fish River Canyon, nach dem Grand Canyon in den USA zweitgrößter Canyon der Erde. Der ca. 160 km lange Canyon ist an einigen Stellen bis zu 27 km breit und 500 m tief. In der kargen Landschaft können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben. Man sieht neben Köcherbäumen Kameldornbäume und vereinzelt Euphorbien. Am Grund der Schlucht wachsen Tamarisken und Weißdorn. Spaziergang am Rande des Canyons mit grandiosen Fotomotiven. Übernachtung am Fish River Canyon, Canyon Village (3***). (F, A)
04.09. Di. Fish River Canyon – Keetmanshoop, “Hauptstadt des Südens”
Frühmorgens zum Sonnenaufgang am Fish River Canyon. Anschließend Fahrt zum Köcherbaumwald (Quiver Tree Forest), 1955 zum nationalen Denkmal erklärt. Die Baum-Aloen (Aloe dichotoma, einige bis 5 m hoch, 200 bis 300 Jahre alt) stehen normalerweise einzeln, aber hier befinden sich über 250 Exemplare zwischen schwarzen Doleritfelsen (vulkanischer Basalt) und bilden einen ungewöhnlichen „Wald“. Nach dem Besuch des Köcherbaumwaldes zum Spielplatz der Riesen (giants playground). Die hier aufgetürmten Doleritfelsen sehen aus, als seien sie das Werk von Riesen, sind jedoch ein schönes Beispiel für Blockverwitterung. Eine Übernachtung in Keetmanshoop, Seeheim Hotel (3***). (F, A)
05.09. Mi. Keetmanshoop – Kolmanskop – Lüderitz
Besuch von Kolmanskop, wo 1908 die ersten Diamanten gefunden wurden, mit einem Rundgang durch das heute verlassene “Geisterdorf”. Informationen über die Rolle des Diamantbergbaus für Namibia. Weiterfahrt nach Lüderitz. Die Geburtsstadt des alten Südwest-Afrika liegt auf kahlem Granitfelsen. Auf einem Streifzug entdeckt man zahlreiche Gebäude im deutsch-kolonialem Stil. Eine Übernachtung in Lüderitz, Lüderitz Nest Hotel (4****). (F, A)
06.09. Do. Lüderitz – Sossusvlei
Fahrt in die Namib, Trockenwüste am Atlantik, älteste Wüste der Erde mit Sanddünen, die je nach Sonnenstand und Feuchtigkeitsgehalt intensiv die Farbe ändern und zu den höchsten der Erde zählen. Die Düne „Big Daddy“ im Sossusvlei ist rund 380 m hoch. Seit Juni 2013 sind weite Teile der Namib als Namib Sand Sea UNESCO-Welterbe. Zwei Übernachtungen in der Sossusvlei-Region, Hammerstein Lodge (3***). (F, A)
07.09. Fr. Sossusvlei und Sesriem Canyon
Morgens Fahrt durch die spektakuläre Dünenlandschaft des Sossusvlei, die letzten Kilometer zum eigentlichen Vlei im Allrad Shuttle. Das Vlei ist eine riesige Lehmbodensenke, die von einigen der höchsten Dünen der Erde umgeben ist. Anschließend Besuch des Sesriem Canyons, wo der Tsauchab-Fluss über Millionen Jahre eine tiefe Schlucht in die Sand-, Kies- und Konglomeratschichten des Namib-Randes gegraben hat. (F, A)
08.09. Sa. Sossusvlei-Region – Swakopmund
Swakopmund (etwa 45000 Einwohner) wurde 1892 in der Wüste direkt am Atlantik nahe der Mündung des Flusses Swakop gegründet, hatte einst als Hafen große Bedeutung und ist heute ein beliebtes Seebad am Südatlantik, das noch viele schöne Gebäude aus der Kolonialzeit besitzt: Hohenzollernhaus, Woermannturm, Landungs-brücke, die Mole mit Leuchtturm und Marinedenkmal und weitere Jugendstilbauten. Stadtrundfahrt und Informationen über die Stadtgeschichte. Zwei Übernachtungen in Swakopmund, Bay View Hotel (3***). (F, A)
09.09. So. Tagesausflug zur „Mondlandschaft“ und in die Welwitschia-Ebene
Die sog. Mondlandschaft im Swakoptal ist ein nahezu vegetationsloses Gebiet, das dem Besucher das Gefühl gibt, auf einem fremden Planeten zu sein. Weiterfahrt zu Standorten der berühmten Welwitschia-Pflanze, ein mit einem bandförmigen Blattpaar wachsender Nacktsamer (die Blätter können über 2,5 m lang werden), 1859 vom österreichischen Arzt und Botaniker Welwitsch entdeckt und endemisch für die Namib Wüste (lebendes Fossil). Die Pflanze wird bis zu 2000 Jahre alt. (F, A)
10.09. Mo. Swakopmund – Windhoek – Frankfurt
Am Vormittag Fahrt von Swakopmund zum Flughafen Windhoek. Rückflug (z.Z. 17:35 Uhr) mit KLM über Amsterdam nach Frankfurt. (F)
11.09. Di. Ankunft in Frankfurt
z.Z. 09:30 Uhr. Individuelle Heimreise.
Programmänderungen aus reisetechnischen/wetterbedingten Gründen vorbehalten.
SRS Studienreisen GmbH
Postfach 33 02 52 14172 Berlin ¤ Ruhlaer Str.7 14199 Berlin
Tel.: 030 / 895 100 03 ¤ Fax: 030 / 895 100 04
E-Mail: info@srs-studienreisen.de ¤ Internet: www.srs-studienreisen.de
<< drucken >>